#1 Soziale Fragen kommen hinzu - Demographischer Wandel, Unabhängigkeit & gegenseitige Hilfe von BauA_JK 06.07.2016 19:10


Dies ist ein Auszug aus den Einstiegs-Beiträgen



Bezahlbarkeit des Wohnraums ist zu einem (Dauer)Thema in Politik und Medien geworden. Dabei dreht sich die Debatte nicht nur um Wirtschafts- oder Preisfragen sondern vielmehr auch um solche sozialer Natur.

Gemeinschaftliche Wohnformen fördern eine Gesellschaft des langen Lebens. Sie geben Antworten auf veränderte Familiensituationen und Wohnformen (Stichwort demographischer Wandel). Besonders die ältere Generation ist aktiv. Viele von ihnen wollen möglichst lange in
gewohnter Umgebung leben, dabei selbständig und unabhängig sein. Dafür brauchen sie einen Personenkreis, der sie trägt und innerhalb dessen sie selbst anderen noch hilfreich zur Seite stehen können. Gemeinschaftliche Wohnformen tragen dazu bei, die Nachbarschaft lebendiger und sozial verlässlicher zu machen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Formen gemeinschaftlichen Wohnens stoßen auf wachsendes Interesse. Dabei geht es um
1. Selbstbestimmung & Gemeinschaft;
2. Selbständigkeit & gegenseitige Hilfe;
3. eine neue Art geteilter Verantwortung & Zukunftsvorsorge sowie
4. um einen Türöffner ins Quartier

Für die Stadtteilplanung sind Baugemeinschaften/ Wohnprojekte eine Chance, Quartiere und Sozialräume lebens- und liebenswert zu gestalten.

Links/Quellen: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen: „Baugruppen und
Wohngruppenprojekte. Ein Handbuch für Kommunen“: http://office03.de/wpcontent/uploads/201...ruppen_2011.pdf

[zitiert aus: STRAZE_Baugemeinschaft]

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