#1 Nachfolgewirkungen durch Umzug - 2/3 der Neubauten werden von Greifswaldern bezogen von BauA_JK 06.07.2016 17:53


Dies ist ein Auszug aus den Einstiegs-Beiträgen



Davon ausgehend, dass bei einem Neubau lediglich ein Anteil von rund einem Drittel an Personen aus dem Greifswalder Umland vermietet wird, ergibt sich, dass zwei Drittel der Wohnungen an Greifswalderinnen und Greifswalder vermietet werden. Grundsätzlich ist zu unterstellen, dass die Wohnungswünsche mit dem Anstieg der verfügbaren Geldmittel ebenfalls ansteigen.

So ergibt sich, dass eine Neubauwohnung, die zu einem leistbaren Mietzins in attraktiver Lage zur Verfügung gestellt wird, im Wesentlichen (zu rund zwei Dritteln) von Greifswalderinnen und Greifswaldern angemietet wird. Diese Greifswalderinnen und Greifswalder wohnen ja gegenwärtig bereits in der UHGW, geben also folglich mindestens eine Wohnung zugunsten der Neubauwohnung auf.

[zitiert aus: WVG]

#2 RE: Nachfolgewirkungen durch Umzug - 2/3 der Neubauten werden von Greifswaldern bezogen von BauA_JK 06.07.2016 17:58


Dies ist ein Auszug aus den Einstiegs-Beiträgen



Wird „bezahlbarer Wohnraum“ in einem Neubau geschaffen, der neben einer zeitgemäßen Ausstattung und einer attraktiven Lage mit einem gestalteten Freiraum, der Aufenthaltsqualitäten bietet, sind Mieter bereit, sofern sie für sich einen Mehrwert sehen, ihre bisherige Wohnung zugunsten der neuen Wohnung aufzugeben. Die Definition des Mehrwertes ist individuell und reicht von verbessertem Schallschutz über einen anmietbaren Stellplatz, eine attraktivere Lage, Erleichterungen im Alltag bis hin zum Wunsch, eine bestimmte Adresse zu bewohnen.

Sofern ein Mieter innerhalb der Stadt umzieht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine (Bestands-)Wohnung bei Neuvermietung den Regeln der „KdU“ nach dem Maximalwertprinzip unterfällt, sehr hoch. So kann sozial leistbarer Wohnraum in verschiedensten Quartieren im Stadtgebiet entstehen, wenn ein attraktiver Neubau (im Sinne „bezahlbaren Wohnens“) mit guter Infrastruktur (etwa in der Hafenstraße) entsteht.

[zitiert aus: WVG]

#3 RE: Nachfolgewirkungen durch Umzug - 2/3 der Neubauten werden von Greifswaldern bezogen von Dieter Meyer 27.08.2016 10:32

"Sofern ein Mieter innerhalb der Stadt umzieht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine (Bestands-)Wohnung bei Neuvermietung den Regeln der „KdU“ nach dem Maximalwertprinzip unterfällt, sehr hoch."

Bitte was? Was bedeutet denn "KdU"? Was ist das "Maximalwertprinzip"? Gibt es ein Interesse daran, dass sich die Allgemeinheit an dieser Diskussion beteiligt? Dann müsste man vielleicht allgemein verständliche Sätze schreiben. Und das ist möglich. Eine Diskussion wird nicht dann besser, wenn man in seinem Fachjargon für alle Laien unverständlich bleibt. Als Analogie zum Verständnis: mit einer ärztlichen Diagnose in Form des lateinischen Fachbegriffes kann kein Patient etwas anfangen.

#4 RE: Nachfolgewirkungen durch Umzug - 2/3 der Neubauten werden von Greifswaldern bezogen von BauA_JK 27.08.2016 12:19

Ich erlaube mir hier für die Autoren zu antworten:
"KdU" sind die Kosten für die Unterkunft, also für die Wohngeldempfänger. Die Sozialämter genehmigen je Mieter in der Wohnung nur eine max. Miete und eine max. Fläche (z.B. 2 Personen für max. 60 m² bei max. 4.85 €). Altbestands-Wohnungen die freiwerden, weil jemand nun in einen Neubau zieht, entsprechen häugi bzgl. Miethöhe und Fläche diesen Rahmenbedingungen des Sozialamtes.

Da insgesamt nur wenig Wohnungen frei sind (< 2% Leerstandsquote), macht es Sinn, diese Nachfolgewirkungen auch zum Vorteil für die Wohngeldempfänger zu nutzen.

#5 RE: Nachfolgewirkungen durch Umzug - 2/3 der Neubauten werden von Greifswaldern bezogen von Daniel R 31.08.2016 13:15

Naja mal grob skizziert was passieren wird, wenn "Ihr" Neubauten für 1000 Leute schafft... Es werden 667 Greifswald Ihre Wohnung in Schönwalde und Co gegen eine hübsche neue Wohnung in bester Lage tauschen wollen. Preise müssten sich ja eh am Tarif vom Amt orientieren bzw. bei "bezahlbar" am Tarif für "Gebaut in der 70ern". Dadurch stehen diese ca. 300-500WE in direkter Konkurrenz zum eh schon günstigem bis billigem Segment. Die Gebiete in denen diese WE sind werden aber immer weiter an Attraktivität verlieren da diese Gebiete nicht aufgewertet werden ( kostet ja noch mehr Geld). Dies wird einfach nur dazu führen, dass die Leute immer mehr und mehr Geld ausgeben wollen/müssen um sich in mittleren und guten Lagen eine Wohnung leisten zu können. Die Schere zwischen "guten und schlechten" Lagen geht dann nur noch weiter auseinander.

#6 RE: Nachfolgewirkungen durch Umzug - 2/3 der Neubauten werden von Greifswaldern bezogen von BauA_JK 31.08.2016 13:53

Zitat
Die Gebiete in denen diese WE sind werden aber immer weiter an Attraktivität verlieren da diese Gebiete nicht aufgewertet werden ( kostet ja noch mehr Geld).


Fragen Sie die Einwohner in Schönwalde I und II. Sie fühlen sich wohl dort, gerade weil einiges an Geld z.B. in SW I, OV Parkseite etc. gesteckt wurde und wird.

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