#1 Bundesweiter Schnitt: nur 16,5 Prozent der angebotenen Neubauwohnungen noch bezahlbar von BauA_JK 06.07.2016 15:48


Dies ist ein Auszug aus den Einstiegs-Beiträgen



Laut einer Empirica-Analyse im Auftrag der ARD (23.06.2016) spitzt sich das Problem vor allem in Ballungsräumen zu:
So gelten in Düsseldorf nur noch zwei Prozent der Neubauwohnungen als für Normalverdiener bezahlbar, in Köln nur noch 5,7 Prozent. Die gleiche Studie sagt auch: 95,3 Prozent der privaten Neubau-Wohnungen in den 20 größten deutschen Städten sind für die Mehrheit der deutschen Mieter nicht bezahlbar. In vielen kleineren Städten ist die Lage sogar noch dramatischer: In Kiel etwa sind nur 2 Prozent der angebotenen Neubauwohnungen bezahlbar, in Offenbach 1,3 Prozent, in Karlsruhe 1,2 Prozent und in Ingolstadt 1,1 Prozent.

„Die Wohnungskrise betrifft dabei zusehends die Mitte der Gesellschaft: "Das Problem des nicht vorhandenen bezahlbaren Wohnraums trifft etwa zwei Drittel der deutschen Mieterhaushalte. Das sind fast 15 Millionen Mieterhaushalte, die sich nicht mehr frei am Markt bedienen können", sagte Dietmar Walberg, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen.“


Links/Quellen:
Panorama-Recherche zu privaten Investoren: Unbezahlbare Neubauten (23.06.2016)
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/immo...bauten-101.html

[zitiert aus: BezWohnen]

#2 RE: Bundesweiter Schnitt: nur 16,5 Prozent der angebotenen Neubauwohnungen noch bezahlbar von Daniel R 31.08.2016 14:07

Wenn sich keiner diese Wohnungen leisten wollte/ könnte, würden sie nicht vermietbar sein und Verluste generieren und müssten günstiger angeboten werden.Ebenso spiegeln die Preise die aktuell hohe Nachfrage nach Grundstücken, Bauleistungen und dem gestiegenen Standards wieder. Dies führt dann halt dazu, dass Normalverdiener auf junge gebrauchte Immobilien setzen müssen. Sollte aber auch nicht das Drama sein, denn schicke Neubauten in bester Lage gehören bekanntlich nicht zu den Grundbedürfnissen...

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