#1 Fragekatalog - Kulturamt: Macht die Ansiedlung einer Kreativwirtschaft dort wirklich Sinn? von BauA_JK 07.07.2016 14:22


Dies ist ein Auszug aus den Einstiegs-Beiträgen



# Wie und in welcher Form ist eine Ansiedlung von Kreativwirtschaft in das B-PlanGebiet vorgesehen?

# Da sich künstlerisch-kreative Strukturen oftmals aus sich selbst heraus entwickeln, eben an jenen Orten, in Kiezen und auf Flächen, die noch nicht „fertig“, das heißt im Wandel begriffen, sind, mutet es ein wenig merkwürdig an, den bereits an verschiedenen Orten in Greifswald agierenden Kreativwirtschaftlern vorzugeben, wo sie zukünftig ihr Büro zu errichten haben.

# Wenn indes eine Ansiedlung aller in der Stadt bereits existierenden KreativUnternehmer vorgesehen ist, dann muss sichergestellt werden, dass es ein attraktiver, das heißt bezahlbarer Mietraum ist, der mit großer Wahrscheinlichkeit „subventioniert“werden muss. Wer gewährleistet dies?

# Auch im Bereich der Kulturwirtschaft sollte man damit rechnen, dass deren Arbeit möglicherweise mit gewissen lautstärketechnischen Beeinträchtigungen verbunden sein könnte. Wie kann in dem gemischten Wohngebiet sichergestellt werden, dass die immissionsschutzrechtlichen Belange eingehalten werden?

# Es wird bezweifelt, dass der neue Standort für die Kreativwirtschaftler tatsächlich so anziehend sein wird, da die Innenstadt als Standort aufgrund ihrer Infrastruktur und der Anbindung an verschiedene Services sowie den öffentlichen Nahverkehr nach
wie vor praktischer und attraktiver ist.

[zitiert aus: KreativKulturamt]

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